

Die Wasserflöhe haben ihren Namen auf Grund ihrer Fortbewegung und ihres Aussehens. Beide ähneln denen eines Flohs.
Sie gehören aber zu der Gattung der Krebse. 
Sie kommen in Seen und Teichen vor.
Auffallend sind die großen Fühler mit denen sie sich fortbewegen.
Wasserflöhe vermehren sich größten Teils ungeschlechtlich. Wenn die Lebensbedingungen optimal sind, kann dies lawinenartig geschehen.
Sie reagieren sehr empfindlich auf die Wasserqualität.
Bei weniger guten Lebensbedingungen vermehren sie sich geschlechtlich mittels befruchteter Eier.
Wasserflöhe züchten
Wasserflöhe kann man sehr gut züchten und als Lebendfutter für die Fische im Aquarium verwenden.
Aus 10 bis 20 Wasserflöhe entwickeln sich bei guten Lebensbedingungen in wenigen Tagen mehre hundert.
Als Futter dient normale Backhefe.
Als Zuchtbecken wird ein kleines Aquarium genommen. Ein 10 Liter Becken ist bereits ausreichend. Selbst in kleineren Becken gelingt die Zucht.
Das Becken wird mit ca. 3 cm groben Aquariumsand gefüllt. Dazwischen kommt eine ca. 10x10 cm Torfplatte aus dem Aquariumhandel. Die Torfplatte ist nicht zwingend erforderlich, jedoch kommt sie der Wasserqualität für die Flöhe zu Gute.
Es kommen einige Wasserpflanzen und Schnecken ins Becken. Zum Schluss wird mit Trinkwasser aufgefüllt.
Am Zweckmäßigsten läßt man das Becken noch ein bis zwei Tage stehen. Das Becken wird an einen schattigen Ort mit einer Temperatur von 10 °C bis 20 °C aufgestellt. Es kann auch auf der Fensterbank an der Nordseite aufgestellt werden.
Es gibt auch andere Zuchtbedingungen.
Diese, hier vorgestellte hat sich bei mir bewährt und die Wasserflöhe vermehren sich prächtig.
Gefüttert wird täglich mit Hefe. Es kann auch ein Tag mit der Hefezugabe ausgelassen werden. Wird mehrere Tage nicht gefüttert, sterben die Wasserflöhe ab.
Es verbleiben in der Regel aber genügend, um mit der Vermehrung erneut zu beginnen.

Zur Fütterung wird die Hefe vorher in Wasser gelöst.
Dazu wird die Hälfte einer handelsüblichen Hefepackung in ein Glas mit 250 ml Wasser gegeben und gut durchgeschüttelt. Das Glas mit der Hefe wird verschlossen im Kühlschrank aufbewahrt und kann bis zu 14 Tage verwendet werden.
Zum Füttern entnimmt man täglich etwa 3 ml und gibt sie in das Becken. Die Hefe wird im Becken noch leicht verrührt.
Die leichte Trübung des Wassers im Foto wurde durch die Hefe verursacht.
Die meisten und bei uns auffälligen Wespenarten bilden Staaten und haben einen einjährigen Lebenszyklus.
Die im Herbst befruchteten Königinnen überwintern an geschützten Orten. Dabei können diese auch Frost überstehen.
Im April bis Mai suchen sich die Königinnen einen Platz zum Bauen der Nester. Hierzu dienen vorwiegend Hohlräume in Bäumen und Dachböden. In Kleingartenkolonien sind sie sehr häufig in Schuppen oder der Decke zu finden.
In den Kleingärten finden sie alles, was sie zum Leben benötigen. Wenn man sich im Spätherbst das verwaiste Wespennest anschaut, stellt man fest, dass dies aus dünnem, papierähnlichen Material besteht. Es ist in der Tat Papier, denn die Wespen zerkleinern und zerkauen Holz und stellen daraus einen Brei her, aus dem die Waben und Zellen entstehen.

Die Königin baut zunächst nur wenige Zellen, in die sie befruchtete Eier legt.
Aus den Eiern entwickeln sich Larven. Diese Larven versorgt die Königin selbst. Durch chemische Signale beeinflusst die Königin, dass aus den Larven Arbeiterinnen werden.
Wenn die ersten Arbeiterinnen geschlüpft sind, übernehmen diese die Versorgung der Larven und den Ausbau des Nestes.
Die Wespen ernähren sich von Baumsäften, Nektar und Früchten. Die Larven werden dagegen mit gefangener Beute, wie Fliegen u.ä. ernährt.
Ab August entwickeln sich die jungen Königinnen und die männlichen Drohnen, die sich miteinander paaren. Danach sterben die Wespen nach und nach ab.
Die befruchteten Königinnen suchen sich einen Platz zum überwintern.

Es gibt zahlreiche Wespenarten. Die größten unter Ihnen sind die Hornissen. Im Bild ist links eine Hornisse und rechts eine normale Wespe. Es ist deutlich der Größenunterschied zu erkennen. Das gebaute Nest wird im nächsten Jahr nicht wieder benutzt.
Die Königinnen, die das nächste Frühjahr überleben, beginnen wieder mit einem neuen Nestbau.
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