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Fliegenpilz

Der Fliegenpilz ist sehr giftig. Er ist ein roter Pilz, der in seiner Jugend ganz von flockigen, zuweilen kugeligen Hüllresten bedeckt ist.

Der Hut ist scharlachrot bis kirschrot und wird zur Mitte dunkler. Der Hut ist mit zahlreichen Hüllresten, die leicht abwischbar sind, besetzt. Der Hutrand ist anfangs glatt und später gerieft. Der Hutdurchmesser beträgt 10 cm bis 20 cm. 

Fliegenpilz

Die Lamellen sind weich und weiß bis gelblich. Unter der Hutoberhaut ist er zur MItte orange bis gelb gefärbt.
Das Fleisch ist weiß und unter der Hutoberfläche orangegelb. Der Geschmack ist angenehm mit widerlichem Nachgeschmack. Der Genuss kann zum Tode führen.
Der Stiel ist schlank und weiß mit anfangs abstehender später hängender weißer bis cremefarbener Manschette und bis 25 cm hoch.

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Die Knolle am Stielgrund hat mehrere Reihen gürtelmäßig angeordneter Reste der ursprünglichen Gesamthülle.

Fliegenpilzgruppe

 

Der Fliegenpilz kommt besonders unter Birken, aber auch unter Nadelgehölzen und unter Mischwald vor. Er ist von Juli bis November zu finden.

Im Spätherbst tritt der Fliegenpilz hin und wieder auch ohne die weißen Hüllreste auf, da sie vom Regen abgewaschen wurden oder in seltenen Fällen gar nicht vorhanden waren. In dieser Form ist er in der Mitte rot und zu den Seiten gelblich verblassend und kann mit den roten, milden Täublingen verwechselt werden.
Deshalb Knolle und Ring sowie die gelbe bis orange Farbe unter der Oberhaut beachten.

Vergiftungserscheinungen mit dem Fliegenpilz treten nach etwa einer halben Stunde nach Verzehr auf. In seltenen Fällen auch noch viel später. Die Merkmale sind Rauschzustände, Erregung, Tobsuchtsanfälle und teilweise Übelkeit
Nach Abklingen dieser Symptome tritt eine totale Erschöpfung mit tiefem Schlaf ein.

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Knollenblätterpilz

Es gibt den Grünen Knollenblätterpilz, den Weißen Knollenblätterpilz und den Gelblichen Knollenblätterpilz. Alle drei sind giftig. Der Grüne Knollenblätterpilz und der Weiße Knollenblätterpilz sind tödlich, wenn nicht eine sofortige ärztliche Behandlung erfolgt.

Da aber alle miteinander leicht zu verwechseln sind, ist äußerste Vorsicht geboten.

Grüner Knollenblätterpilz

Der Grüne Knollenblätterpilz ist 8 cm bis 15 cm hoch. Der Hut ist olivgrün, gelbgrün bis weiß verblasst gefärbt und zur Mitte bräunlich, feinfaserig radial geflammt. Er ist anfangs kugelig und später leicht gewölkt bis flach. Hüllreste sind auf dem Hut selten vorzufinden.
Der Durchmesser beträgt 6 cm bis 12 cm. Die Lamellen sind weiß, weich und dicht angeordnet. Bei kräftiger Hutfarbe scheinen sie oft grünlich durch. Das Fleisch ist unter der leicht abziehbaren Hutoberfläche gelblich grün.

Der Geruch ist schwach süßlich und bei älteren Pilzen widerlich. Der Geschmack ist nussartig.
Der Stiel ist weiß, leicht grünlich und mehr oder weniger stark mit einer seidig schimmernden Maserung durchzogen. Typisch ist, wie der Name dieser Pilze schon sagt, die knollige Verdickung am Fußende, die von einer weißen bis grünlichen Hülltasche umgeben wird.
Die Knolle ist selten sichtbar, sondern steckt tief im Laubboden.

Knollenblätterpilz

 

Auf dem Foto ist diese ebenfalls im alten Laub verborgen.

Der Stiel verjüngt sich von unten nach oben und hat im oberen Drittel eine lappige Manschette.
Der Grüne Knollenblätterpilz ist in Mischwälder und Parkanlagen vornehmlich unter Eichen, Buchen oder Linden von Juli bis September zuweilen auch später zu finden.

Da die Knolle tief im Laubboden steckt, ist er mit Grünen Täublingen, Grünlingen und Egerlingen zu verwechseln. Darum sind die letztgenannten Pilze immer sorgfältig mit dem Stielende herauszuheben. Vergiftungserscheinungen mit dem Grünen Knollenblätterpilz treten nach etwa 8 bis 40 Stunden nach Verzehr in Form von unstilbaren Brechdurchfall auf.

Eine ärztliche Behandlung ist zur Rettung zwingend erforderlich, da andernfalls die Vergiftung tödlich verläuft.

Weißer Knollenblätterpilz

Der Weiße Knollenblätterpilz unterscheidet sich zum Grünen im Hut, Lamellen, Stiel und Geruch.
Der Hut ist weiß später gelblich überlaufen. Die Form ist anfangs keglig glockig und später ausgebreitet. Er hat weiße, weiche Lamellen mit flockiger Schneide.
Der Stiel ist weiß und faserig flockig.

Der Geruch ist tief süßlich widerlich.

Vom Juli bis Oktober ist er im Fichtenwald und gelegentlich unter Buchen zu finden.

Gelblicher Knollenblätterpilz

Seine besonderen Merkmale sind der anfangs kuglich gewölbte Hut, der sich später flach ausbreitet. Die Lamellen sind weiß bis gelblich mit flockiger Schneide.

Der Stiel ist weißlich mit unten scharf abgesetzter Knolle. Die oben angeordnete, fransige Manschette ist weiß bis gelblich.

Er hat den Geruch von Kartoffelkeimen.

Der Gelbliche Knollenblätterpilz ist weniger giftig.

Er ist von Juli bis November in Laub- und Nadelwälder zu finden.

 

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